Amplitudenmodulatoren
Für die Modulation der Amplitude wird an einer Diode einfach die NF-Wechselspannung angelegt. Somit ändert die Diode den Widerstand mit der Niederfrequenz des Signals. Somit entsteht eine Amplitudenmodulation.
Balancemodulator
Bei einem Balancemodulator handelt es sich um 4-Dioden in einer Ringanordnung in einer Gegentakt-Schaltung. Dadurch wird der Träger selbst unterdrückt. Somit bleiben nur die beiden Seitenbänder übrig. Es handelt sich im Endeffekt um einen Balancemischer (vgl. Mischer II) mit vertauschten Eingängen.
Schaltung eines Modulators zur Erzeugung eines AM-Signals mit unterdrücktem Träger (Quelle: Auszug aus dem Amateurfunk-Fragenkatalog).
Der Balancemodulator ist der erste Schritt fĂĽr einen Einseitenband-Modulator. Um nur noch ein einzelnes Seitenband zu erzeugen, wird lediglich das zweite Seitenband ĂĽber einen Quartz-Filter als Bandpass herausgefiltert.
Damit der Träger auch wirklich unterdrückt wird, ist es wichtig, dass die Schaltung ausbalanciert ist. Dafür wird mit Hilfe eines Potentiometers die Amplitude abgestimmt, und mit Hilfe eines Kondensator-Trimmers die Phase.
FM-Modulation
Für die Frequenzmodulation werden Kapazitätsdioden in einem Schwingkreis verwendet. Diese Diode ist Teil eines Schwingkreises. Und neben einer Gleichspannung zur Einstellung der Kapazität, wird diese Diode zusätzlich mit dem NF-Signal beaufschlagt. Durch die Frequenzänderung ändert sich die Frequenz des Schwingkreises, und somit wird das FM-Signal moduliert.
Da bei einem FM-Signal die Amplitude keine Signalinformation enthält, wird dort der Hub begrenzt und eingestellt. Die Spannung wird dabei in etwa auf die Dioden-Knickspannung begrenzt. Dies geschieht durch zwei Anti-Parallel geschaltete Dioden.
Schaltung zur Hubeinstellung und -begrenzung von einem FM-Funkgerät (Quelle: Auszug aus dem Amateurfunk-Fragenkatalog)
Quellen
- https://50ohm.de/A_modulatoren.html, aufgerufen am 10.09.2024 und am 11.09.2024